Warum klimaneutral?

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit seit dem Ende der Eiszeit. Weltweit besteht inzwischen Einigkeit, dass wir diesen menschengemachten Klimawandel dringend begrenzen müssen.

Ein Gelingen der Emissionsminderungen hängt ganz wesentlich von dem freiwilligen und konsequenten Handeln der Wirtschaft in den Industrieländern ab. So sind auch wir bereit, Verantwortung für die Welt zu übernehmen, die wir unseren Kindern und Enkelkindern überlassen.

Treibhausgase verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre. Es ist deshalb sinnvoll, die Emissionen dort zu vermeiden, wo die Kosten am geringsten sind und die Wirkung am effektivsten. Zudem tragen Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei.

Warum wir das tun? Weil wir verstanden haben, was der Weltklimarat schlüssig darlegt. Die Vermeidung von Emissionen kostet nur ca. 0,6% der jährlichen Wertschöpfung, während die Beseitigung der Schäden bei einem "Weiter-wie-bisher" ein Vielfaches kostet.
 

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Wie wird man klimaneutral?

In Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Umweltgesellschaft haben wir den CO2 Fußabdruck der Betriebe (Company Carbon footprint) Bioweinbau Claudia & Dieter Schnabl, Bioweingut Markus Schnabl sowie der Schnabl Wein KG ermittelt.

Das Ergebnis an Tonnen CO2 äquivalente Schadstoffe pro Jahr wurde für 2018 - 2020 durch den Erwerb von sogenannten Klimaschutzzertifikaten ausgeglichen.

Damit sind wir einer der ersten Bioweinbau-Betriebe, die klimaneutral produzieren und die Emissionen nach dem Kyoto-Protokoll freiwillig kompensieren.

Wir glauben ganz besonders an die Zukunft von erneuerbaren Energien und die Chance eines nachhaltigen Wachstums, insbesondere in Entwicklungsländern. Deshalb haben wir in ein Solarthermieprojekt in Indien und ein Wasserkraftwerk in Uganda investiert.

Für die Kompensation unserer Treibhausgase haben wir die Auszeichnung „klimaneutrales Unternehmen“ erhalten.

 

Wie werden Emissionszertifikate generiert?

Der Treibhauseffekt ist ein globales Phänomen, da die Verteilung der Treibhausgase in der Atmosphäre in etwas gleich ist. Daher spielt es keine Rolle, wo auf der Welt Treibhausgase eingespart oder gespeichert werden.

Im völkerrechtlich verbindlichen Kyoto-Protokoll wurde daher festgelegt, dass sogenannte Klimaschutzprojekte, die Treibhausgasemissionen vermeiden oder speichern, dort stattfinden sollen, wo sie am wirtschaftlichsten sind. Entsprechend gibt es viele Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländer, weil hier das Potential der Einsparungen durch neue Technologien noch sehr hoch ist und diese wesentlich kostengünstiger eingesetzt werden können. Zudem sind dort häufig die Bedingungen für erneuerbare Energieanlagen (Sonne, Wind, Wasser und Biomasse) deutlich vorteilhafter.

Außerdem trägt der Emissionshandel wesentlich zum Transfer von sauberen Technologien in Schwellen- und Entwicklungsländer und zu einer nachhaltigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung der Region bei und zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

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Nachhaltigkeit und Vorteile der Klimaneutralität

Einige Gedanken zur Klimaneutralität!

  • Durch die biologische Bewirtschaftung wird die Nachhaltigkeit bereits seit Jahrzehnten gelebt!
  • Überlegte Weingartenbearbeitung, begrünte Weingartenzeilen, Management des Wasserhaushaltes im Weingarten
  • Wo es möglich ist wird Ökostrom bezogen!
  • Beitrag zu den Zielen der Regierung, der Europäischen Union sowie der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals oder SDGs) der Vereinten Nationen.
  • Bewusstseinsbildung von Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden hinsichtlich des Umgangs mit endlichen Ressourcen. Dies ändert positiv den Umgang mit Energie und sonstigen Ressourcen im Unternehmen und im Alltag der Menschen.